Wahlen 2017 in LOS: Freud und Leid

Veröffentlicht am 26.09.2017 in Unterbezirk

Enttäuschter Franz Berger gratuliert dem Beeskower Sieger Frank Steffen

Grund zum Jubeln haben die Sozialdemokraten Deutschlands an diesem denkwürdigen 24. September 2017 wirklich nicht. Auch nicht in Brandenburg. In der Bundespolitik hat die SPD die Weichen auf Opposition gestellt. Analyse und Selbstkritik ist angesagt. Keine Schuldzuweisung oder gar Vorwürfe. Näheres werden die nächsten Tage ergeben.

Für das Land Brandenburg geht es in die nächste Abstimmungsrunde. Stichwahlen für zahlreiche Bürgermeister in Städten und Gemeinden sind angesagt. Frank Balzer in Eisenhüttenstadt hat mit 47,7 Prozent nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt und steht in zwei Wochen wieder zur Wahl.

In der Kreisstadt Beeskow hat es dagegen Frank Steffen bereits in der ersten Runde geschafft. Mit 62,7 Prozent wurde er am Sonntag für weitere acht Jahre gewählt. Gratulation!

"LOS-Politprominenz" zwischen Enttäuschung Freude: Franz Berger (Vors. Kreistag LOS) , Elisabeth Alter (MdL), Frank Steffen (Bürgermeister Beeskow, gerade wiedergewählt) , Rolf Lindemann (Landrat LOS), Cornelia Schulze-Ludwig (Bürgermeisterin Storkow), Juliane Meyer (SPD Fürstenwalde), Jörg Skibba (Regional-Geschäftsführer), v.l.n.r. Ort: Beeskow, Alte Schule am Kirchplatz. Anlass: Verarbeitung der Wahlergebnisse (Party).

Bundestagskandidat Franz Berger machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. Der Vorsitzende des Kreistages Landkreis Oder-Spree versprach jedoch, nicht nachzulassen und seine politische Arbeit so fortzusetzen wie bisher. Er erinnerte daran: In spätestens vier Jahren wird im Bund wieder gewählt! In zwei Jahren im Land!

Ein kleiner Hinweis: Es war die Arbeit der Sozialdemokraten vor Ort, die die SPD einst stark gemacht hat.

 
 

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Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Ludwig Scheetz

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