Spatenstich für Bahnhof Fangschleuse

Veröffentlicht am 04.04.2025 in Verkehr

"Der Neubau des Bahnhofs Fangschleuse ist ein wichtiges Signal für die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Infrastrukturminister Detlef Tabbert war nach Grünheide gekommen, um gemeinsam mit Bürgermeister Arne Christiani den Spatenstich vorzunehmen". So Jörg Vogelsänger! Das herrliche Frühlingswetter passe so richtig zu dem Ereignis! Er berichtet weiter:

  • Der neue Bahnhof befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Tesla-Werk. Damit wird der zentrale Umsteigebahnhof Erkner entlastet.

  • Mehr noch. Hier entsteht ein attraktiver Umsteigepunkt vom Busverkehr. Für Umsteiger mit Fahrrad und Auto gibt viele Abstellplätze, sowie ein Parkhaus.

  • Der Bahnhof Fangschleuse verdient so richtig seinen Namen. Er rückt näher an den Grünheider Ortsteil heran. Mit dem Fahrrad ist man schnell da: Kaum ein Kilometer ist es von der Ortsgrenze bis zum Bahnhof.

  • Natürlich freuen sich die Grünheider, dass das alte kleine Bahnhofsgebäude zum neue Standort verlegt wird, also abgetragen und wieder aufgebaut.

  • Also eine runde Sache. Der Regionalexpress 1 wird in der Hauptverkehrszeit dreimal die Stunde halten. Der Bahnhof liegt in der attraktiven Tarifzone C.

Technisches etc..

Der neue Bahnhof Fangschleuse in der Gemeinde Grünheide (Oder-Spree) soll Ende 2026 fertiggestellt sein. Die Bahn rechnet gleichzeitig mit rund 15.000 Fahrgästen pro Tag, überwiegend Mitarbeiter des Tesla-Werkes.

Gleichzeitig bietet der Güterbahnhof fertiggestellt eine Alternative für täglich 2400 LKW-Ladungen weg von der Straße auf die Schiene. Die neue Station Fangschleuse wird rund zwei Kilometer westlich des bisherigen Standorts und mit längeren Bahnsteigen neu errichtet. Der neue Bahnhof wird näher am Tesla-Werk liegen. Der Güterbahnhof:

  • Fünf Bahnhofsgleise und zwei Überholgleise für (dringend benötigte) Kapazität im gesamten Schienennetz der Region

  • Vier Rangiergleise (je zwei Lokauszieh- und Lokwartegleisen)

  • Ein neues Elektronischen Stellwerk

Damit wird ein Nadelöhr in der "Regio 1-Strecke" zwischen Frankfurt/Oder und Berlin beseitigt. Hier können dann schnelle Personenzüge langsamere Güterzüge überholen. Dabei wird der Überholbahnhof zum Umschlagplatz für Gütertransporte erweitert. (Text: JV/gu, Foto: Stefan Reuber)

 
 

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