Tag der Arbeit vs. Tanz in den Mai

Veröffentlicht am 28.04.2025 in Allgemein

Aufruf aus dem Willy Brandt Haus: Stark gegen rechts!
Der 1. Mai ist ein Kampftag für gute Arbeit und Solidarität. Der 1. Mai ist damit auch immer ein Tag, an dem wir gemeinsam Zeichen setzen gegen Faschismus und Menschenverachtung. Die AfD und ihr Umfeld wollen Menschen, die Kolleginnen und Kollegen sind, gegeneinander ausspielen. Sie sind der Feind der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften. Sie bekämpfen alles, wofür wir gemeinsam stehen: gute Löhne, gute Arbeitsbedingungen, solidarisches Miteinander.
Dem setzen wir die Kraft der Solidarität und konkrete Politik für gute Arbeit und einen starken Sozialstaat entgegen.
Der SPD-Parteivorstand ruft die Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei dazu auf, am 1. Mai 2025 gemeinsam mit unseren Gewerkschaften des DGB für gute und sichere Arbeit, soziale Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben in demokratischer Vielfalt zu demonstrieren.

 

Da wir gerade global-politisch in die 50er Jahre zurückkehren, hatte ich ChatGPT gebeten, mir das Motiv "Tanz in den Mai" der Zeit entsprechend als Filmplakat zu gestalten. Auch wenn die Rücke etwas zu kurz sind, die Richtung stimmt. Aber aus den 50er Jahren gibt es einiges mehr zu berichten, als den romantisierenden Schmuse-Kurs der westlichen oriientierten Film-Industrie. Hajo Guhl

Tag der Arbeit

Die Gewerkschaften (West) kämpften vehement für den 8-Stunden-Tag und die 5-Tage-Woche. Am 1. Mai drängten sich Millionen im Westen unter den Fahnen der Gewerkschaft, im Osten durfte die Arbeiterklasse den Aufmarsch der Waffen gegen den Kapitalismus und Bonner Ultras mit Winkelementen begleiten.

Tanz in den Mai

Heidnische Frühlingsriten sind der Ursprung: Schon die germanische Stämmen feierten die Tagundnachtgleiche bzw. zum Monatswechsel ihre Fruchtbarkeitsriten. Dabei spielten Feuer, Musik, Tanz und das Vertreiben „böser Geister“ eine zentrale Rolle.

  • Die Nacht zum 1. Mai war als „Walpurgisnacht“ bekannt – benannt nach der heiligen Walburga, die mit Fruchtbarkeit und Schutz vor Hexen in Verbindung gebracht wurde.

  • Es war auch die Nacht, in der laut Volksglauben Hexen auf dem Blocksberg (z. B. im Harz) tanzten.

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde der Maibaum zum Symbol des Frühlings. Ein geschmückter Baumstamm mit bunten Bändern, Kränzen und oft einem kleinen Tannenbaum an der Spitze.

Weniger politisch ging es also auf Dörfern zu. Hier tanzte die Jugend traditionell in den Mai, in Bayern stahlen die Buam noch in den Nächten zuvor die Maibäume. Nostalgie pur wie auf obigem Plakat.

Wohl bekomm's: Maibock-Anstich

Die Tradition des Maibocks reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Vermutlich bayerische Brauer verlängerten die Saison der Fastenzeit mit ihren Starkbieren, die im Winter gebraut wurden. Der Maibock war frisch und etwas heller. Und er konnte wieder in den Biergärten getrunken werden. Wie in der Schleusenbrauerei von Woltersdorf...

Stellvertretend für die vielen Maifeste in der Region, sei hier das Ereignis von Schöneiche erwähnt. Im Kleinen-Spreewald-Park an der Berliner Straße von 11:00 bis 17:00 Uhr. Viel Spaß

 
 

Für Sie im Landtag

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