Bericht aus dem Landtag: Notlage und Nachtragshaushalt

Veröffentlicht am 27.06.2024 in Landespolitik

Um was ging es?

Das Parlament hat eine Notlage beschlossen, um mit Hilfe des Brandenburg-Paket finanzielle Schieflagen zu vermeiden. Dabei griff die Landesregierung nicht auf Reserven zurück, sondern bediente sich eines "Überziehungskredites".

Was monierten die Brandenburger Verfassungsrichter?

Die Begründung der Notlage! Die Notlage selbst erkannten sie in vollem Umfang an.

Was sagt die SPD, bzw. Daniel Keller, der Fraktionsvorsitzende

1. Das Verfassungsgericht hat die Notlageerklärung aufgrund russischen Angriffskrieges auf Ukraine bestätigt. Brandenburg befand sich 2023 und 2024 in einer Notlage. Diese Notlage entzog sich der Kontrolle unseres Bundeslandes. Und deshalb war auch die Aufnahme von Krediten grundsätzlich zulässig.
2. Auch die Höhe der geplanten Kredite erschienen dem Verfassungsgericht plausibel.
3. Der Landtag kann den Weg über notlagenbedingten Kreditaufnahmen gehen, ohne vorher andere Finanzierungsquelle wie Rücklagen oder Steuererhöhungen ausschöpfen zu müssen.
4. Und nur hier hat Ihnen das Verfassungsgericht Recht gegeben. Es hat festgestellt, dass aus Notlagenkrediten finanzierte Maßnahmen in einem besonderen Veranlassungszusammenhang zur Krise stehen müssen. Und für diesen Zusammenhang trifft uns als Landtag eine Darlegungspflicht.

Was beschloss der Brandenburger Landtag?

Das Brandenburg-Paket wird durch Rückgriff aus Reserven mit einem Nachtragshaushalt finanziert

Was hat das für Konsequenzen?

Die kommende Landesregierung wird weniger Reserven haben!

 
 

Für Sie im Landtag

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/
Oder-Spree I

LOS SPD bei Facebook!

Besuche unsere Seite auf Facebook!

Newsticker

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
Regulatorischer Spritpreisdeckel zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern Die steigenden Spritpreise sorgen erneut für Belastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Angesichts der Tatsache, dass die Preise an den Zapfsäulen auch jetzt wieder stärker und schneller gestiegen sind, als der Ölpreis und die Verarbeitungs- und Transportkosten es zu rechtfertigen vermuten, fordern wir erneut einen regulatorischen Spritpreisdeckel zur… Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:670508
Heute:232
Online:3