Europa arbeitet zusammen: Zumindest in der Virenforschung

Veröffentlicht am 19.12.2025 in Gesundheit

Die Europäische Kommission hat das Robert Koch-Institut als Teil eines Konsortiums aus acht Institutionen zum Referenzlabor der Europäischen Union für Atemwegs­viren ernannt.“ Man könnte zur Tagesordnung übergehen, sollte aber nicht.

Die Virologen des Robert Koch Institutes arbeiten jetzt schon global. Sie und ihre Kollegen auf der ganzen Welt haben eine menschliche Katastrophe verhindert. Corona (SARS-CoV-2 und COVID-19) hätte eine Unzahl von weiteren Todesopfern gefordert (Deutschland knapp 190.000 Tote).  Die Entwicklung geeigneter Impfstoffe hat die Pandemie schließlich zum Abklingen gebracht!.

Eine Märchenstunde behaupten Corona-Leugner! Leider vergessen sie die Realität. Bei der Grippe-Welle (Honkong Virus) Ende der Sechziger Jahre kamen bis zu vier Millionen Menschen um, allein in Westdeutschland fast 40.000 Menschen um, in der DDR waren es 12500 Tote. Trotz eingeschränkter Reisetätigkeit.

Nicht zu vergessen die Spanische Grippe, die am Ende des Ersten Weltkrieges mehr Tote forderte als Opfer auf den Schlachtfeldern zusammen. Zwischen 20 bis 50 Millionen starben am Virus Influenzavirus (Subtyp A/H1N1), einem Abkömmling aus dem Pool von Wasservögeln.

Damals kannte man Viren überhaupt noch nicht! So standen Menschen früh auf, spuckten am Vormittag Blut und waren am Mittag tot. Die Mutation des WK1-Virus namens Hongkong konnte die Wissenschaft vierzig Jahre später zwar identifizieren, war aber nicht in der Lage geeignete Impfstoffe zu entwickeln.

Zurück ins Jahr 2025: Die kurze Beschreibung machte bewusst, warum die Geflügelpest – oder Vogelgrippe bei den Seuchen-Experten so im Focus der Beobachtung steht. Warum so viele Enten, Gänse und Hühner gekeult werden. Deren Viren sind bekannt, dass sie auf den Menschen überspringen. Irgendwann und bestimmt!

Als Teil eines Konsortiums europäischer Institutionen hatte sich das vertreten durch die Fachgebiete "Influenza­viren und weitere Viren des Respirations­traktes" und "Public Health Labor­unter­stützung" um die Ernennung zum -Referenzlabor (EURL) für öffentliche Gesundheit im Bereich Atemwegs­viren (EURL-PH-RESVIR) beworben. So das offizielle Statement. Kurzum: Die internationalen und multilingualen Mitarbeiter des RKI übernehmen noch mehr Verantwortung! 

Die Partner des Konsortiums sind

  • Aristoteles-Universität Thessaloniki (AUTH), Griechenland

  • Charité – Universitätsmedizin Berlin, Deutschland

  • Erasmus Medical Center-Viroscience (EMC), Niederlande (Koordinator)

  • Institut Pasteur (IP), Frankreich

  • Nationales Gesundheitsinstitut Doktor Ricardo Jorge (INSA), Portugal

  • Nationales Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM), Niederlande

  • Robert Koch-Institut (RKI), Deutschland

  • Statens Serum Institut (SSI), Dänemark

Europa kann zusammenarbeiten. Das ist doch eine gute Nachricht. (gu)

 
 

Für Sie im Landtag

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/
Oder-Spree I

LOS SPD bei Facebook!

Besuche unsere Seite auf Facebook!

Newsticker

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:670508
Heute:231
Online:2