KWU-Annahmestelle Erkner soll bleiben!

Veröffentlicht am 25.11.2016 in Kommunalpolitik

Zahlreiche SPD-Politiker des Landkreises Oder-Spree sprechen sich deutlich für den Erhalt der Abfallkleinmengenannahmestelle des KWU Entsorgung in Erkner aus. Sie kritisieren die geplante Verlegung  in eine überregionale Deponie nach Freienbrink als realitätsfern und wenig bürgerfreundlich.

Wohin mit all dem Abfall, der nicht in die Tonne darf oder passt? Bisher konnten die Einwohner  in der Region Erkner ihren Abfall oder Sondermüll einfach zur KWU-Annahmestelle in der Julius-Rütgers-Straße 22 bringen. Nach Plänen des Kommunalen Wirtschafts Unternehmens (KWU) Entsorgung soll der Standort Erkner aufgrund der hohen Auslastung von Erkner nach Freienbrink ziehen und eine größere Annahmestelle entstehen.

Frank Steffen, Vorsitzender der SPD Oder-Spree, sieht Gesprächsbedarf: „Die Annahmestelle in Erkner wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen. Das bringt das KWU an die Kapazitätsgrenzen und lässt den Gedanken eines größeren Standortes für die Region aufkeimen. In dem Moment, in dem die Kunden eines Kreisbetriebes sich allerdings gegen den Umzug aussprechen, geht es nicht mehr rein um die Zahlen. Im Vordergrund stehen jetzt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Daher wird sich die SPD Oder-Spree auf der kommenden Vorstandssitzung intensiv mit der Thematik auseinandersetzen und ein klares Votum an die SPD-Kreistagsfraktion Oder-Spree geben.“

Rolf Lindemann, SPD-Landratskandidat in Oder-Spree, zeigt sich ebenfalls zurückhaltend gegenüber einer Annahmestelle in Freienbrink. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass eine gut funktionierende Annahmestelle in eine Außenregion verlegt werden soll und die Wirtschaftlichkeit der Annahmestelle damit in frage steht. Sicherlich hat das KWU Entsorgung ein Interesse daran, dass die Annahmestelle vergrößert werden kann, allerdings müssen wir hierbei auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. Freienbrink ist keine gute Lösung. Wir sollten zusammen mit den Bürgermeistern aus der Region bessere Standorte abklären.“

„Die Annahmestelle in Erkner muss für die Schöneicher, Woltersdorfer und Erkneraner Nutzer erhalten bleiben“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Jörg Vogelsänger. Die KWU sollte nach geeigneten Lösungen suchen, die den Bürgern entgegenkommen. Das kann beispielsweise die Vergrößerung des Standorts in Erkner sein.“

Der Schöneicher SPD-Kreistagsabgeordnete Mathias Papendieck befürchtet, dass die neue Annahmestelle in Freienbrink nicht angenommen wird und wieder mehr Müll im Wald landen könnte. „Der Standort Erkner liegt für die Region zentral. Eine Annahmestelle in Freienbrink würde den Weg für fast alle Nutzer deutlich erhöhen, teils sogar verdoppeln. Der Umzug in einen Außenbereich der Region liegt nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und mindert die Attraktivität der Annahmestelle damit deutlich.“

Die Annahmestelle in Erkner befindet sich derzeit in der Nähe vom Bahnhof Erkner und ist für Bürgerinnen und Bürger aus Erkner, Woltersdorf, Grünheide und Schöneiche sehr zentral gelegen. Zur Annahmestelle kann vom Sperrmüll, Papier bis hin zum Elektroschrott oder Metall jeglicher Haushaltsmüll schnell und einfach abgegeben werden (siehe Flyer).

 
 

Für Sie im Landtag

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/
Oder-Spree I

LOS SPD bei Facebook!

Besuche unsere Seite auf Facebook!

Newsticker

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:670502
Heute:454
Online:1