Landwirte brauchen schnelle Unterstützung und Vorsorge

Veröffentlicht am 22.09.2018 in Landwirtschaft

Der Landtag Brandenburg hat heute auf Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD und Die Linke die Landesregierung aufgefordert, die Landwirte bei der Bewältigung der Dürreschäden weiter zu unterstützen (Drucksache 6/9542). Zudem hat der Bundesrat heute einer Brandenburger Initiative zugestimmt, die eine Steuerbefreiung für Risikorücklagen in landwirtschaftlichen Betrieben vorsieht. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Udo Folgart:

„Das extreme Wetter im Sommer 2018 hat die Ernte und die wirtschaftliche Lage vieler Agrarbetriebe stark beeinträchtigt. Insbesondere in Brandenburg war es so trocken wie nie zuvor. Negativ betroffen ist davon fast die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe. Die Bauern brauchen daher weitere Unterstützung bei der Bewältigung der Dürreschäden über die zugesagten Soforthilfen von fünf Millionen Euro hinaus. Nötig ist auch eine schnelle Umsetzung der Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern, damit die betroffenen Betriebe vor existenzieller Not bewahrt werden. Zu begrüßen ist die Möglichkeit, dass Agrarbetriebe künftig besser gegen finanzielle Risiken durch Wetterextreme vorsorgen können. Die Steuerbefreiung für Risikorücklagen ist ein wichtiger Schritt, damit sie Krisen aus eigener Kraft besser bewältigen können.“

 
 

Abgeordnete im Landtag

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/ Oder-Spree I

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Newsticker

22.01.2021 09:49 Heil nimmt Arbeitgeber in die Pflicht
Mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzt Arbeitsminister Hubertus Heil auf mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen Homeoffice überall dort möglich machen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Dadurch sollen Kontakte am Arbeitsort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden. weiterlesen auf

22.01.2021 09:05 Achim Post zu Grenzschließungen
Jetzt braucht es europäisches Teamplay Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben. „Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben.

Ein Service von websozis.info

Besucher:670350
Heute:32
Online:2

SPD Brandenburg online