Brandenburgs Höfe: 20.000 Arbeitskräfte werden fehlen

Veröffentlicht am 23.01.2019 in Landwirtschaft

Auch in der Landwirtschaft wird es knapp mit den Fachkräften. Wie in Handwerk, Handel, Industrie, Tourismus und anderen Dienstleistern wird in ganz Brandenburg dringend Nachwuchs gesucht. Nach der Studie Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030 fehlen bis zum Jahre 2030 über 20.000 Arbeits- und Fachkräfte in der Landwirtschaft.

Weniger als ein Viertel davon könnten beim jetzigen Ausbildungsniveau in Brandenburg rekrutiert werden. Es seien also erheblich weitere Anstrengungen notwendig, um junge Menschen für eine landwirtschaftliche Ausbildung zu begeistern und bedarfsgerechte Ausbildungsstrukturen zur Verfügung zu stellen sowie Erwerbstätige aus anderen Branchen und Regionen für eine Tätigkeit in der Landwirtschaft zu gewinnen. So heißt es in einer parlamentarischen Anfrage von SPD und Linken im Brandenburger Landtag. Die Fraktionen der Regierungskoalition fordert eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung von Ausbildung und Bezahlung.

Voraussetzung für die Nachwuchsgewinnung sei eine ökonomisch leistungsfähige und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft, die ihren Beschäftigten eine auskömmliche Vergütung bietet und Anforderungen der Zivilgesellschaft hinsichtlich Umweltbelangen und Tierwohl aufnimmt.

Die Studie Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030 wurde im Auftrag der Ministerien für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sowie Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft erarbeitet.

 
 

Abgeordnete im Landtag

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/ Oder-Spree I

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

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