Gesundheitspolitik: ausländische Berufsabschlüsse schneller anerkennen

Veröffentlicht am 22.03.2023 in Landespolitik

Im Gesundheitswesen bleiben Stellen oft unbesetzt, weil qualifizierte Fachkräfte fehlen. Damit eine gute Versorgung der Brandenburgerinnen und Brandenburger auch in Zukunft gesichert ist, hat der Landtag heute beschlossen, sich noch stärker für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse einzusetzen. Die medizinische Versorgung in Brandenburgs Kliniken, in Arztpraxen oder in der Pflege hat hohe Priorität. Denn ohne Fachkräfte aus dem Ausland wird eine gute Versorgung gerade im Pflegebereich immer schwieriger.

Damit Gesundheitsberufe für ausländische Fachkräfte attraktiver werden, sind neben schnellen Anerkennungsverfahren auch begleitende Integrationsangebote, Aufstiegschancen und ein kollegiales Miteinander am Arbeitsplatz wichtig. 

Björn Lüttmann, Sprecher für Integrationspolitik und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Das Land Brandenburg hat bereits gute Fortschritte gemacht bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Was dennoch nötig ist, ist ein Mentalitätswechsel und eine echte Willkommens- und Förderkultur. Dann gelingt es uns noch besser, Arbeitskräfte aus dem Ausland zu gewinnen und zu halten.  Die Unterstützung beim Spracherwerb, bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen gehören dazu. Wir müssen ein Umfeld schaffen, in welchem sich die zugezogenen Menschen wohlfühlen und gut integrieren können Unterstützen kann dabei auch das „Tolerante Brandenburg“, dass sich für ein gutes Miteinander der Kulturen und Religionen einsetzt. Ausländische Fachkräfte sind ein Zugewinn für uns alle. Davon werden wir alle profitieren.“

 
 

Für Sie im Landtag

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/
Oder-Spree I

LOS SPD bei Facebook!

Besuche unsere Seite auf Facebook!

Newsticker

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:670508
Heute:292
Online:4