Funke: „Landwirtschaft muss erste aller Künste bleiben“

Veröffentlicht am 22.01.2025 in Landwirtschaft

"Die Landwirtschaft ist die erste aller Künste; ohne sie gäbe es keine Kaufleute, Dichter und Philosophen; nur das ist wahrer Reichtum, was die Erde hervorbringt." Mit diesem Zitat von Friedrich dem Großen eröffnete Johannes Funke, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag, die aktuelle Stunde, die parallel zur Grünen Woche in Berlin stattfand. Funke machte allerdings deutlich, dass der hohe Stellenwert der Landwirtschaft täglich erarbeitet werden muss und zu keiner Zeit geschenkt wird.

„Satt zu sein ist auch in unserer Zeit keine Selbstverständlichkeit“, stellte Funke heraus und verwies auf die Vielzahl von Unsicherheitsfaktoren, die weltweit vorhanden sind. Umso wichtiger sei es, eine krisenfeste und sichere Versorgung mit gesunden Lebensmitteln für etwa 6 bis 7 Millionen Menschen in der Region Berlin und Brandenburg im Blick zu behalten. Funke machte zudem deutlich, dass die Folgen der jüngsten Fälle von Maul- und Klauenseuche bei Weitem nicht ausgestanden sind. Oberstes Ziel muss es sein, schnellstmöglich Normalität an den Märkten für Tiere und tierische Produkte herzustellen. 

Um die vielfältigen Anliegen der Landwirtschaft im Land Brandenburg voranzubringen, verwies Funke auf den aktuellen Koalitionsvertrag. Dieser stellt klar die Weichen für die Förderung von jungen Landwirtinnen und Landwirten sowie die Stärkung der Tierhaltung. Darüber hinaus stellt der Koalitionsvertrag heraus, dass auch die nächste Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik die strukturellen Besonderheiten der Brandenburger Agrarbetriebe abbilden muss. Funke lobte, dass der neu gebildete Sonderausschuss für Bürokratieabbau mit den Anliegen der Landwirtschaft die Arbeit aufnehmen wird. 

 
 

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