Brief an Merkel: Stahlstandorte in Deutschland erhalten

Veröffentlicht am 16.05.2020 in Wirtschaft

Um auf die derzeitige prekäre Situation in den dortigen Stahlunternehmen aufmerksam zu machen, haben die Bürgermeister deutscher Stahlstandorte auf Initiative von Eisenhüttenstadts Bürgermeister Frank Balzer einen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier geschickt.

In ihrem Schreiben, das in enger Abstimmung mit den Unternehmensvertretern erfolgte, weisen die Unterzeichner eindringlich auf die massive wirtschaftliche Betroffenheit aufgrund des Shutdowns in Deutschland und Europa hin.

Sollte es in der derzeit äußerst fragilen Lage zu einer weiteren Verschärfung der Importkrise kommen, wäre dies mit der Gefahr verbunden, dass der Stahlstandort Deutschland - ja sogar Europa - langfristigen Schaden nimmt. Die Wahrscheinlichkeit einer Importflut ist sehr hoch, was dramatische Auswirkungen auf die Tätigkeit der Stahlhersteller in unseren Kommunen hätte.

Bereits jetzt seien mehr als ein Drittel der ca. 78.000 Beschäftigte in Kurzarbeit; Tendenz steigend.„Das sehen wir mit großer Sorge“, schreiben die unterzeichnenden Stadtoberhäupter. Und weiter:

„In dieser Krisensituation darf nicht zugelassen werden, dass andere Länder ihre Strukturprobleme auf dem europäischen Stahlmarkt abladen. Insbesondere im zweiten und dritten Quartal 2020 wird der Stahlsektor der EU voraussichtlich die schwerste Zeit der Krise durchlaufen, da die Nachfrage aufgrund des weitgehenden Shutdowns der EU nahezu komplett weggebrochen sein wird.“

Mit ihrem Anliegen versprechen sich die beteiligten Stadtoberhäupter, dass sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Bundesminister Peter Altmaier ihren Einfluss geltend machen und mithelfen, dass die Stahlproduktionen in den genannten Städten als ein wichtiges, ja sogar das wichtigste „Kernelement industrieller Wirtschaftsketten erhalten bleibt“.

Dem Aufruf schlossen sich neben der Stadt Eisenhüttenstadt an: Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen; der Bürgermeister Bremens Andreas Bovenschulte, der Bürgermeister der Stadt Dillingen, Franz-Josef Berg; der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link; der Oberbürgermeister der Stadt Saarbrücken, Uwe Conradt; der Oberbürgermeister der Stadt Neunkirchen, Jörg Aumann und der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Frank Klingbiel.

 
 

Abgeordnete im Landtag

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/ Oder-Spree I

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Corona: Adressen, Telefone & Vorschriften

Unterbrechen Sie die Infektionsketten!

Aktuelle Lage COVID-19 Lage im Land Brandenburg. Gebote und Verbote (nach rbb). Bitte beachten Sie die aktuellen Warungen des Bundes. Auch bei den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes  gibt es immer wieder Aktualisierungen. Was tun bei Rückreise aus einem Risikogebiet? Ein gute Übersicht über Reisen im Lande und International bietet auch der ADAC. Installieren Sie die Corona Warn App auf ihr Smartphone.

Die Notbremse

Bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen soll es regional wieder Beschränkungen geben. Bisher liegen alle Kreise und kreisfreien Städte in Brandenburg darunter, im Landesschnitt liegt der Wert bei 7,5. Der Landkreis Oder-Spree hatte insgesamt 126 Corona-Erkrankte und in den vergangenen sieben Tagen: 2,80 neue Fälle pro 100.000 Einwohner (7.Mai).

Was tun bei COVID-19

Erkrankt? Setzen Sie sich nicht in das Wartezimmer Ihres Arztes. Gehen Sie nicht zur Notaufnahme! Rufen Sie an! Oder informieren Sie das Gesundheitsamt, das für Sie zuständig ist. Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ohne Vorwahl): 116 117

Auskünfte des Landes

Das Bürgertelefon der Landesregierung: 0331 866-5050 montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr. Keine medizinische und rechtliche Beratung zum Coronavirus.
Gesundheitsministerium: Einschränkungen im Land und alle weiteren Informationen
Für Fragen und Anliegen: buergeranfragen-corona@brandenburg.de
Antworten auf häufig gestellte Fragen: www.corona.brandenburg.de.

Infos von Bund und Wissenschaft

Bundesgesundheitsministerium: Was muss ich beachten?
Bundesaußenministerium: Reisebeschränkungen
Robert Koch Institut: Daten und Informationen aus Erster Hand
Robert Koch Institut: Internationale Risikogebiete

Landkreis Oder-Spree

Infotelefon Landkreis Oder-Spree: (03366) 35-2002
Infotelefon Helios-Klinikum: (0800) 8 123 456
Beachten Sie auch das Internet des Landkreises Oder-Spree oder Ihrer Gemeinden
Fährt mein Bus, meine Bahn: Prüfen Sie den Fahrplan des VBB!

COVID-19: Aktueller Stand

Robert Koch Institut (RKI): Deutschland
Wikipedia: Pandemie - ein großer Überblick
Hopkins Universität: Internationale Entwicklung

Weitere Telefonnummern

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22
Übersicht Bürgertelefone der Landkreise und kreisfreien Städte: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/hotlines/
Hilfetelefon für Menschen mit Demenz und deren Angehörige: 0331 27346111
Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 oder 116 123
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016
Hilfetelefon für Kinder und Jugendlichen: 116 111

Newsticker

24.09.2020 14:34 Bernhard Daldrup zum Baukindergeld
Fristverlängerung für Baukindergeld hilft bauwilligen Familien Die Bundesregierung plant, den Förderzeitraum für das Baukindergeld um weitere drei Monate bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Damit entspricht das Kabinett der Forderung der SPD-Bundestagsfraktion, die eine Verlängerung zur Überbrückung coronabedingter Verzögerungen angeregt hat. Die Verlängerung ermöglicht bauwilligen Familien größere Planungssicherheit und Klarheit. „Viele Familien hatten wegen coronabedingter Verzögerungen

20.09.2020 16:31 Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie
Heute ist Welt-Alzheimertag. SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas hält es für ein wichtiges Signal, dass in dieser Woche die Umsetzung der Nationalen Demenstrategie beginnt. „Es ist ein wichtiges Signal, dass in dieser Woche der Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie fällt. Damit sollen 162 konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, um das Leben für die Demenzkranken lebenswerter zu gestalten.

Ein Service von websozis.info

Besucher:670340
Heute:47
Online:2

SPD Brandenburg online