"Auf Kita-Reform nicht verzichten!"

Veröffentlicht am 16.05.2020 in Familie

Die Reform des Kita-Rechts ist ein zentrales Vorhaben der Kenia-Koalition unter Führung der SPD im Landtag Brandenburg. Die Kindertagesstätten und Horte haben eine wichtige Funktion im Bildungs- und Betreuungssystem unseres Landes. Wie wichtig ein Kita-Platz für berufstätige Eltern ist, zeigt sich gerade in der Corona-Krise. Hier bieten die Einrichtungen nur eine Notbetreuung an. Das wirkt sich nicht nur auf die Familien, sondern auch auf die Wirtschaft aus.

Bei der grundsätzlichen Überarbeitung des Kitarechts geht es um Betreuungsansprüche - und Zeiten, Beiträge der Eltern, Qualifikation des Fachpersonals, Qualität des Angebotes und nicht zuletzt um die schwierigen Finanzbeziehungen zwischen Land, Kreisen und Kommunen.

All das soll auf den Prüfstand und klarer geregelt werden. Nun mehren sich die Stimmen, auf die Reform zu verzichten und angesichts der aktuellen Situation nur punktuelle  Anpassungen vorzunehmen. „Das wird nicht reichen.“ schätzt Beeskows Bürgermeister und SPD-Vorsitzender im Landkreis Oder-Spree Frank Steffen ein.

Er plädiert dafür, das umfassende Reformwerk anzupacken. Die jetzigen Regeln seinen oftmals schwer nachvollziehbar und spiegeln nicht die veränderten Anforderungen an eine moderne Kinderbetreuung wider. Es sei gerade im Interesse der Eltern und Kinder im gemeinsamen Dialog mit allen Beteiligten die Arbeit an der Reform aufzunehmen.

„Eltern brauchten klare Antworten zu flexiblen Betreuungszeiten, Kitabeitragsfreiheit und Qualität der Betreuung.“ betont Steffen.  

 
 

Abgeordnete im Landtag

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/ Oder-Spree I

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Corona: Adressen, Telefone & Vorschriften

Unterbrechen Sie die Infektionsketten!

Aktuelle Lage COVID-19 Lage im Land Brandenburg. Gebote und Verbote (nach rbb). Bitte beachten Sie die aktuellen Warungen des Bundes. Auch bei den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes  gibt es immer wieder Aktualisierungen. Was tun bei Rückreise aus einem Risikogebiet? Ein gute Übersicht über Reisen im Lande und International bietet auch der ADAC. Installieren Sie die Corona Warn App auf ihr Smartphone.

Die Notbremse

Bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen soll es regional wieder Beschränkungen geben. Bisher liegen alle Kreise und kreisfreien Städte in Brandenburg darunter, im Landesschnitt liegt der Wert bei 7,5. Der Landkreis Oder-Spree hatte insgesamt 126 Corona-Erkrankte und in den vergangenen sieben Tagen: 2,80 neue Fälle pro 100.000 Einwohner (7.Mai).

Was tun bei COVID-19

Erkrankt? Setzen Sie sich nicht in das Wartezimmer Ihres Arztes. Gehen Sie nicht zur Notaufnahme! Rufen Sie an! Oder informieren Sie das Gesundheitsamt, das für Sie zuständig ist. Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ohne Vorwahl): 116 117

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Gesundheitsministerium: Einschränkungen im Land und alle weiteren Informationen
Für Fragen und Anliegen: buergeranfragen-corona@brandenburg.de
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Infos von Bund und Wissenschaft

Bundesgesundheitsministerium: Was muss ich beachten?
Bundesaußenministerium: Reisebeschränkungen
Robert Koch Institut: Daten und Informationen aus Erster Hand
Robert Koch Institut: Internationale Risikogebiete

Landkreis Oder-Spree

Infotelefon Landkreis Oder-Spree: (03366) 35-2002
Infotelefon Helios-Klinikum: (0800) 8 123 456
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COVID-19: Aktueller Stand

Robert Koch Institut (RKI): Deutschland
Wikipedia: Pandemie - ein großer Überblick
Hopkins Universität: Internationale Entwicklung

Weitere Telefonnummern

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22
Übersicht Bürgertelefone der Landkreise und kreisfreien Städte: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/hotlines/
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Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016
Hilfetelefon für Kinder und Jugendlichen: 116 111

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