Busse und Bahnen: Aber bitte mit Maske!

Veröffentlicht am 24.04.2020 in Gesundheit

Ab Montag, den 27. April ist eine Mund-Nasen-Bedeckung im Öffentlichen Personen Nahverkehr Pflicht (ÖPNV). Wie auch beim Betreten von Geschäften. Diese gesetzlichen Vorgaben sind in Berlin und Brandenburg einzuhalten. Seid solidarisch, tragt Masken. Sie schützt Deine Mitmenschen, wie die Maske Deines Mitmenschen Dich schützt! Macht mit, schickt euer Bild!

Und dann kurz noch etwas zur jüngsten Geschichte von Seuchen...

Nachtrag der Redaktion: Auch wenn ein menschliches Alphatier in Form eines Theaterregisseur sich von Angela Merkel nicht vorschreiben lassen möchte, wann und wo er sich die Hände zu waschen habe. Ist das nun ein frühkindliches Trauma? Allgemeine Schlamperei bei der Hygiene? Überhaupt 'ne Trotzphase, einfach Wichtigtuerei oder wie zu vermuten Borniertheit? Mann! Wird man ja noch mal fragen dürfen!

Als Mund-Nase-Bedeckung gelten einfache Schutzmasken oder selbstgenähte Modelle. Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus ist weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Fahrgäste, die genügend Zeit mitbringen, sollten Bus und Bahn außerhalb der üblichen Hauptverkehrszeiten nutzen. Das schafft den nötigen Abstand

Mit dem schrittweisen Hochfahren des öffentlichen Lebens wird auch das Bus- und Bahnangebot zum alten Rhythmus wieder finden. Ab 4. Mai 2020 werden die S-Bahn Berlin, der Bahn-Regionalverkehr, die BVG und die Busse und Straßenbahnen in Brandenburg auf fast allen Linien wieder das reguläre Angebot zur Verfügung stellen. Es können sich allerdings kurzfristig Fahrplanänderungen ergeben! Die Fahrgäste sollten sich aktuell auf der Homepage des VBB oder über die Smartphone-Apps von VVB, S-Bahn Berlin, DB und BVG informieren.

Die Verkehrsbetriebe Berlin Brandenburg (VBB) appellieren an ihr Fahrgäste, die Mund-Nasen-Bedeckung im gesamten öffentlichen Raum zu tragen – auch aus Rücksichtnahme und Respekt gegenüber anderen.

Blick in die Geschichte der Seuchen

Nun sinkt die Zahl der mit COVID-19 Neuinfizierten seit Tagen. Auch die Zahl der Corona-Opfer in Deutschland hält sich im Vergleich zu anderen Ländern bemerkenswert niedrig. Doch jetzt schon auf Lockerung oder gar auf ein Aufheben der Beschränkungen zu bestehen, wäre nicht nur riskant sondern auch noch leichtsinnig. Man muss sich gar nicht in die ausufernde Diskussion um Anteile von Infizierten, den Reproduktionszahl oder die Sterblichkeit bei Erkrankten mit oder ohne Vorschäden einlassen.

Die Spanische Grippe verbreitete sich zwischen 1918 – gegen Ende des Ersten Weltkriegs – und 1920 in drei Wellen. Damals lebten etwa 1,8 Milliarden Menschen auf der Welt. Zwischen 27 Millionen und 50 Millionen starben. Heute leben fast acht Milliarden Menschen auf unserem Planeten.

Eigentlich war sie US-amerikanischen Ursprungs – die neue Form der Grippe. Das Virus sprang im ländlichen County Haskell im südlichen Mittelwesten der USA im Bundesstaat Kansas vom Huhn auf den Menschen über. Ausgerechnet auf einen jungen Burschen, der wenig später in der US-Armee als Koch Essen verteilte. Und nach Europa verschifft wurde. Der Rest ist Geschichte. Ein paar Jahre starteten die Goldenen Zwanziger. Also ob nichts gewesen wäre!

Das Gedächtnis der Menschen ist kurz, vielleicht gerade wenn es um überstandenes Leid, Katastrophen oder Krankheiten geht. Oder können sich die Älteren an eine Grippewelle Ende der Sechziger Jahre? Die Hongkong-Grippe brach 1968 aus. Zirka eine Million Menschen starben, in der Bundesrepublik etwa 40.000. Der Virus entstand aus einer Kombination von Geflügelpest-Viren mit Influenzaviren. Seuchen können schnell ausbrechen Wir sollten uns also Sorgen machen!

Wie absurd klingt das der Vorschlag des US-amerikanischen Präsidenten, den Corona Virus mit Chlorbleiche zu bekämpfen (injiziert) oder sich auf ein Malariamittel zu verlassen. Zur Zeit gibt es weder Impfstoff oder ein wirksames Medikament! Nicht dieses Jahr, vielleicht nächstes!

Gegenwärtig können wir uns nur auf die klassischen Methoden der Seuchenbekämpfung verlassen: Hände waschen, Abstand halten und Maske tragen!

 
 

Abgeordnete im Landtag

Ludwig Scheetz

Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/ Oder-Spree I

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Corona: Adressen, Telefone & Vorschriften

Unterbrechen Sie die Infektionsketten!

Aktuelle Lage COVID-19 Lage im Land Brandenburg. Gebote und Verbote (nach rbb). Bitte beachten Sie die aktuellen Warungen des Bundes. Auch bei den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes  gibt es immer wieder Aktualisierungen. Was tun bei Rückreise aus einem Risikogebiet? Ein gute Übersicht über Reisen im Lande und International bietet auch der ADAC. Installieren Sie die Corona Warn App auf ihr Smartphone.

Die Notbremse

Bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen soll es regional wieder Beschränkungen geben. Bisher liegen alle Kreise und kreisfreien Städte in Brandenburg darunter, im Landesschnitt liegt der Wert bei 7,5. Der Landkreis Oder-Spree hatte insgesamt 126 Corona-Erkrankte und in den vergangenen sieben Tagen: 2,80 neue Fälle pro 100.000 Einwohner (7.Mai).

Was tun bei COVID-19

Erkrankt? Setzen Sie sich nicht in das Wartezimmer Ihres Arztes. Gehen Sie nicht zur Notaufnahme! Rufen Sie an! Oder informieren Sie das Gesundheitsamt, das für Sie zuständig ist. Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ohne Vorwahl): 116 117

Auskünfte des Landes

Das Bürgertelefon der Landesregierung: 0331 866-5050 montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr. Keine medizinische und rechtliche Beratung zum Coronavirus.
Gesundheitsministerium: Einschränkungen im Land und alle weiteren Informationen
Für Fragen und Anliegen: buergeranfragen-corona@brandenburg.de
Antworten auf häufig gestellte Fragen: www.corona.brandenburg.de.

Infos von Bund und Wissenschaft

Bundesgesundheitsministerium: Was muss ich beachten?
Bundesaußenministerium: Reisebeschränkungen
Robert Koch Institut: Daten und Informationen aus Erster Hand
Robert Koch Institut: Internationale Risikogebiete

Landkreis Oder-Spree

Infotelefon Landkreis Oder-Spree: (03366) 35-2002
Infotelefon Helios-Klinikum: (0800) 8 123 456
Beachten Sie auch das Internet des Landkreises Oder-Spree oder Ihrer Gemeinden
Fährt mein Bus, meine Bahn: Prüfen Sie den Fahrplan des VBB!

COVID-19: Aktueller Stand

Robert Koch Institut (RKI): Deutschland
Wikipedia: Pandemie - ein großer Überblick
Hopkins Universität: Internationale Entwicklung

Weitere Telefonnummern

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22
Übersicht Bürgertelefone der Landkreise und kreisfreien Städte: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/hotlines/
Hilfetelefon für Menschen mit Demenz und deren Angehörige: 0331 27346111
Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 oder 116 123
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016
Hilfetelefon für Kinder und Jugendlichen: 116 111

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