DDR-Kunst: Beeskower Archiv umgezogen

Veröffentlicht am 30.05.2019 in Kultur

Am Tag der Eröffnung: Bilck ins Beeskower Kunstarchiv

Ein Geheimnis, wie in Zeitungen beschrieben, war es wohl weniger: Rund 17.000 Kunstwerke des sozialistischen Realismus waren in Beeskow seit der Wende 1989 eingelagert. Jetzt zog die Sammlung des Kunstarchivs Beeskow auf die Spreeinsel um. Eine kleine Auswahl kann an Wochenenden in einem kleinen Ausstellungsraum betrachtet werden.

Beeskows Bürgermeister Frank Steffen (SPD) nannte es einen Glücksfall für die Kreisstadt, dass seit den 1990er Jahren ihr Name mit dem Kunstarchiv verbunden ist. Rund 17.000 Werke aus 40 Jahren DDR waren bisher nur provisorisch in einem alten Speicher neben der Burg untergebracht.

Nun sind sie in das neue Depot auf die Spreeinsel umgezogen. Dort war bisher das Kreisarchiv untergebracht. Helle und moderne Räume erwarten dort den interessierten Besucher. Auch an einen kleinen Ausstellungsraum wurde gedacht. Jeweils an den Wochenenden soll es öffentliche Führungen geben, kündigte Leiterin Florentine Nadolni an.

Eigens zur Eröffnung war Kultusministerin Martina Münch (SPD) nach Beeskow gekommen. Das Land hatte mit Fördermitteln und einer Aufstockung des Budgets für den laufenden Betrieb den Umzug möglich gemacht.

So hob Landrat Rolf Lindemann (SPD) die gute Zusammenarbeit von Land, Landkreis und Stadt hervor. „Das Kunstarchiv ist ein Leuchtturm in der Kulturlandschaft Brandenburgs, der weit über den Osten der Republik hinaus strahlt.“ betonte er unter dem Beifall des zahlreichen Publikums.

 
 

Unsere Kandidaten für den Landtag 2019

Wahlkreis 27:
Dahme-Spreewald II/ Oder-Spree I

Wahlkreis 29:
Oder-Spree II

Wahlkreis 30:
Oder-Spree III

Wahlkreis 31:
Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Ein Brandenburg

Ein Brandenburg

 

Unsere Landtagsabgeordneten

Newsticker

13.08.2019 09:33 Wir gegen rechts – Demokratische Ordnung stärken und verteidigen
Im Kampf für Demokratie und Freiheit will die SPD härter gegen Rechtsextremismus vorgehen – und für mehr Schutz vor rechter Gewalt sorgen. Die Demokratie müsse sich „viel konsequenter“ wehrhaft zeigen, heißt es im Beschluss des SPD-Präsidiums. In sieben Punkten soll die demokratische Ordnung gestärkt werden. Es geht um die Zerschlagung rechter Netzwerke, das Waffenrecht und

13.08.2019 08:53 Die Union muss endlich beim Klimaschutzgesetz liefern
Blockieren, verzögern, ablehnen – die Union will beim Klimaschutz nicht wirklich handeln, sondern nur schön reden, kritisiert SPD-Fraktionsvize Miersch. Er fordert von CDU/CSU ein schlüssiges Gesamtkonzept zum Klimaschutz. „Wir können es uns nicht länger leisten, am Sonntag Klimaschutz zu predigen und in der Woche die konkrete Umsetzung zu blockieren. Bisher verhindert die Union den notwendigen

Ein Service von websozis.info

Besucher:670340
Heute:47
Online:1

SPD Brandenburg online