Rückblick Ortsverein: Wir müssen lernen

Veröffentlicht am 20.12.2020 in Ortsverein

Wir trafen uns zu den Sitzungen in den Ortsvereinen, im Unterbezirk, reisten zu den Parteitagen von Land und Bund. Besuchten Arbeitsgruppen und vieles mehr. Das Jahr 2020 hat unsere Routine gehörig durcheinandergebracht. Langsam lernen wir mit Treffen per Videoschalte umzugehen und werden uns daran gewöhnen müssen, vieles (wieder einmal) anders zu machen. Also keine Bange vor der Zukunft und lesen Sie jetzt wie Alfred Possin vom SPD Ortsverein Scharmützelsee das Jahr Revue passieren lässt und nach vorne blickt...

Ein ganz besonderes Jahr geht zu Ende, ein Jahr, dass ganz neue und bisher nicht gekannte Herausforderungen an uns gestellt hat. Wer konnte im Januar oder Februar schon ahnen, dass unsere erste Mitgliederversammlung am 16.März 2020 genau in den ersten gesellschaftlichen Lockdown platzte. Als die Maßnahmen dann im Mai sich wieder lockerten und auch Versammlungen wieder möglich waren, haben wir Ende Juni den Versuch einer Mitgliederversammlung gestartet, die Teilnahme war sehr dürftig und auch unser Sommerfest am 14.August mussten wir mangels Zusagen kurzfristig absagen. Als Vorstand waren wir im Kontakt und haben versucht, unsere Sitzungen den Gegebenheiten anzupassen.

Bei der Vorstandssitzung am 24. August in meinem Garten hatten wir die Möglichkeit uns mit Ludwig Scheetz über die Regierungsarbeit unserer SPD Landtagsfraktion auszutauschen. Wir konnten da noch nicht abschätzen, was die Zeit uns noch bringen wird. Wir waren einhellig der Meinung, dass wir uns einen zweiten Lockdown nicht leisten werden können. Als es dunkel wurde, waren wir immer noch am Diskutieren.

Wir haben auch über unsere Aktivitäten im Ortsverein gesprochen und wie es uns gelingt wieder stärker die Mitglieder für die Mitarbeit zu gewinnen. Am 21.September konnten wir uns dann doch wieder einmal in einer Mitgliederversammlung zu einer guten Diskussionsrunde treffen. Ganz besonders erfreut waren wir, dass auch hier Ludwig spontan teilnahm. In einer Schweigeminute haben wir unserem verstorbenen Genossen Gerhard Berger die Ehre erwiesen. In seinem langen politischen Wirken, hat sich Gerhard bleibende Verdienste in und um die Partei und unseren Ortsverein erworben.

Am 25. September fand in Hangelsberg unserer UB Parteitag als Gesamtmitgliederversammlung mit allen Abstandsregeln statt. Die Regie hatte auch die Wahlkreismitgliederversammlung zur Wahl unseres Direktkandidaten für den Bundestagswahl 2021 einbinden können. Ich hatte mich gefreut, aus unserem Ortsverein Carsten Stange und Hajo Guhl dort treffen zu können.

Zu der Wahlkreis-mitgliederversammlung waren auch die Genossen des Frankfurter Unterbezirks angereist, denn es geht darum das Direktmandat in diesem großen Wahlkreis zu gewinnen. Wir konnten Mathias Papendieck mit einer großen Mehrheit das Vertrauen für seine Kandidatur aussprechen.

Ich freue mich ganz besonders, dass mit Mathias als Betriebsratsvorsitzender, ein Interessenvertreter auf der Arbeitnehmerseite diese Kandidatur übernimmt. Auch als Vorsitzender unserer SPD Kreistagsfraktion ist er mit den kommunalpolitischen Themen eng verbunden und mich hat seine Kandidatur stark überzeugt. Mathias wird sich in unserem Ortsverein den Mitgliedern persönlich vorstellen, wenn wir wieder zu Präsenzveranstaltungen in aller Verantwortung für die Pandemielage einladen können.

Unser Versuch am 7. Dezember in einer Videokonferenz unsere Mitgliederversammlung in digitaler Form durchzuführen fand nicht den gewünschten Zuspruch. Der Unterbezirk hat mit der erworbenen Zoom Lizenz ein gutes Angebot gemacht. Wir werden keine andere Möglichkeit in der nächsten Zeit finden, als uns in diesem digitalen virtuellen Raum zu versammeln.

Im September haben wir uns verständigt, mit Jürgen Schimmelpfennig den virtuellen Planer zu unserem Kommunikationsmedium auszugestalten. In der Kommunikation steht Kontakt immer vor Inhalt, deshalb werden wir die digitalen Möglichkeiten gerade jetzt unter den Corona Bedingungen nutzen müssen.

Für die Weihnachtstage und den Jahreswechsel im Lockdown wünsche ich und im Namen von Irmgard Niechotz, Heidrun Teetz, Dirk Drews, Helmut Kolzer und Jürgen Schimmelpfennig Euch und Euern Familien, glückliche Festtage und viel Zuversicht für das neue Jahr 2021. Bleibt gesund und lasst uns die Herausforderungen, die das neue Jahr für uns bereithält, anpacken. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Alfred Possin

 
 

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