Scheetz: Dalli Rufbus darf nicht sterben

Veröffentlicht am 18.11.2024 in Kommunalpolitik

Die Pläne der BVB/Freie Wähler-Kreistagsfraktion, das erfolgreiche und beliebte Projekt „DALLI“ einzustellen, stoßen beim Landtagsabgeordneten Ludwig Scheetz (SPD) auf scharfe Kritik und Unverständnis:

„Eine Einstellung des ‚DALLI‘ wäre ein Rückschritt für den öffentlichen Nahverkehr in der Region und ein schwerer Schlag für die Bürgerinnen und Bürger, die auf dieses flexible und moderne Mobilitätsangebot angewiesen sind. Das Projekt dient vielen Kommunen als Vorbild. Ein solches einzustellen, wäre unverantwortlich und schlichtweg falsch.“
Viele Kommunen denken inzwischendarüber nach, ähnliche Konzepte umzusetzen, ihren öffentlichen Nahverkehr flexibler und effizienter zu gestalten. Die Einstellung des Projekts würde nicht nur einen Rückschritt für die Region Storkow und Scharmützelsee bedeuten, sondern auch ein falsches Signal an andere Kommunen senden.
Der Vorschlag der BVB/Freie Wähler-Kreistagsfraktion widerspricht ihrem eigenen Wahlprogramm für 2024. Darin betonen sie die Bedeutung eines barrierefreien und flächendeckenden ÖPNV als Teil der Daseinsvorsorge.
Die BVB/Freie Wähler würden die Region Storkow und Scharmützelsee unattraktiver für Unternehmen sowie Touristen machen. Der Wegfall würde vor allem Familien, Senioren
sowie Schüler treffen. Senioren könnten nur noch erschwert zum Arzt gelangen, Schüler nicht zu ihren Freizeitangeboten – ohne die Hilfe ihrer Eltern.
„Hier liegt kein Einsparpotenzial vor, sondern ein Rückschritt für unsere Region, den wir uns nicht leisten können und wollen“, so Landtagsabgeordneter der SPD Ludwig Scheetz. (M.Bradkte)

 
 

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