Der SPD-Neujahrsempfang im Landkreis Oder-Spree stand im Zeichen eines politischen Einschnitts und eines notwendigen Neuanfangs für Brandenburg. Durch den Abend moderierte die stellvertretende Vorsitzende Cornelia Schulze-Ludwig, die betonte, dass politische Klarheit, Verlässlichkeit und Verantwortung gerade in der aktuellen Situation entscheidend sind. Sie berichtet:
In ihren Redebeiträgen ordneten die Landtagsabgeordneten Dr. Manja Schüle und Jörg Vogelsänger die Lage im Land ein. Der Bruch der Koalition zwischen SPD und BSW sei kein leichter Schritt gewesen, aber ein notwendiger, um politischen Stillstand zu überwinden und einen echten Neustart für Brandenburg zu ermöglichen. Ziel bleibe eine handlungsfähige Landesregierung, die Verantwortung übernimmt und das Vertrauen der Menschen zurückgewinnt.
Ein klarer Fokus des Abends lag zudem auf den anstehenden Bürgermeisterwahlen in zwei zentralen Städten des Landkreises. In Erkner tritt mit Jana Gruber eine 35-jährige, engagierte Kandidatin an, die für eine neue Generation kommunaler Politik steht. In Fürstenwalde/Spree bewirbt sich Mathias Papendieck um das Bürgermeisteramt. Er machte deutlich, dass er bestehende Grabenkämpfe überwinden, Akteure zusammenführen und als verbindendes Glied zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wirken möchte – für eine Stadt, die wieder stärker gemeinsam handelt.
Für eine verbindende musikalische Umrahmung sorgten Schülerinnen und Schüler der Musikschule Oder-Spree. Der Neujahrsempfang in der Dachetage der Kulturfabrik Fürstenwalde bot zahlreichen Gästen aus Politik, Ehrenamt und Gesellschaft Raum für Austausch und setzte ein klares Zeichen: Die SPD richtet den Blick nach vorn – mit Verantwortung, personeller Stärke und dem Anspruch, Brandenburg und den Landkreis aktiv zu gestalten.