Zeichen für morgen setzen

Veröffentlicht am 28.01.2021 in Wirtschaft

Die Corona Krise hat das Jahr 2020 bestimmt, sie wird unser Leben auch in diesem Jahr maßgeblich bestimmen. Doch wir müssen auch in die Zukunft schauen. Die 33. Sitzung des Landtages Brandenburg startete am Mittwoch deshalb mit einer aktuellen Stunde, bei der es um das „Morgen und Übermorgen“ ging. Themen waren:

  • Brandenburgs Zukunft sichern - gerade in Krisenzeiten Fachkräfte bilden und halten sowie Investitionen vorantreiben. (Antrag der SPD-Fraktion, Drucksache 7/2859)
  • Wirtschaftskraft stärken - Investitionen vorantreiben, Drucksache 7/2531
  • Brandenburger Handwerk stärken - Strukturen der dualen Ausbildung sichern und modernisieren, (Drucksache 7/2824) Letztere sind Anträge der Fraktion von SPD, CDU und der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,

Rund zehn Prozent des Haushaltes sind als Investitionen eingeplant. Damit wird nicht nur die Wirtschaft kurzfristig angekurbelt. Mit den Geldern werden vielfach auch Weichen für die Zukunft gestellt. Zahlreiche Rettungsschirme hat das Land Brandenburg gespannt, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Allerdings: Der Jahresabschluss 2020 des Landeshaushaltes meldet ein endete mit einem Rekorddefizit von ca.1,6 Mrd. Euro. Sehr viel Geld ging dabei an die Kommunen. Hier sind auch in Jahren 2021 und 2022 Unterstützungen geplant.

Der Arbeitsmarkt in Brandenburg erweist sich in der Krise bis jetzt sich als „robust“. Das Jahr 2021 wird jedoch eine größere Herausforderung darstellen. Gemeinsam mit dem Bund werden wir Hilfsmaßnahmen fortführen und in der Krise investieren. Alles geht nicht mit Rettungsschirmen auszugleichen.

 
 

Für Sie im Landtag

Jörg Vogelsänger

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Ludwig Scheetz

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