
Der Ausbau der Schleuse von Kleinmachnow ist nicht nur für Ostbrandenburg ein wichtiges Vorhaben. Er ist auch ein Beitrag zur Sicherung und Förderung der gesamten Brandenburger Wirtschaft. Und preiswerter als bisher geplant geht es auch.

Der Ausbau der Schleuse von Kleinmachnow ist nicht nur für Ostbrandenburg ein wichtiges Vorhaben. Er ist auch ein Beitrag zur Sicherung und Förderung der gesamten Brandenburger Wirtschaft. Und preiswerter als bisher geplant geht es auch.
Das betonten Andrea Wicklein (SPD), Mitglied im Deutschen Bundestag und Dietmar Raschmann, Vorsitzender des „ Weitblick - Verkehrsinfrastruktur, Wirtschaft und Logistik e.V.“. SPD Bundestagskandidat Lars Wendland (Wahlkreis 63, für Frankfurt(Oder) und Landkreis Oder-Spree teil) hatte das Treffen am 14. Januar im Bundestag initiiert.
Dietmar Raschmann stellte einen neuen Ausbauplan vor, den die verladende Wirtschaft, also Binnenschifffahrt und Binnenhäfen der Region favorisieren. Dieser sieht statt der planfestgestellten Ausbauvariante (von 190 Meter) eine Verkürzung der Schleusennordkammer auf insgesamt 130 m vor. Somit könnten somit erhebliche Uferabgrabungen (rund 4.300 m2) vermieden und dort wachsende Bäume erhalten werden. Raschmann bezifferte nach eigenen Angaben die Kostenersparnis für den möglichen Kompromissvorschlag auf eine Höhe von bis zu 8 Mio. Euro. Darüber hinaus stellte er eine mögliche Verpflichtungserklärung der Wirtschaft in Aussicht. Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass auch die Länder Berlin und Brandenburg sich beteiligen könnten. Eile sei jedoch geboten, weil mit einem rechtskräftigen Ausbaustopp kein Baurecht mehr vorläge, man müsste wieder bei Null anfangen.
Nur der Ausbau könne eine Basis für die regionale Wertschöpfung schaffen, sowie nachhaltige Einnahmen und Wachstum und Wohlstand in der Region sichern, so Raschmann. Im Falle einer Sanierung würden Steuergelder lediglich in den Erhalt eines bestehenden Engpasses fließen. Das würde Ausbaustand von 1940 für mindestens weitere 20 Jahre verfestigen. Die Nutzungsdauer für einen Ausbau dagegen beträgt 80-100 Jahre und könnte für die Wirtschaft sowie für den Umweltschutz einen Nutzen generieren.
Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV
Wahlkreis 27: Dahme-Spreewald II/
Oder-Spree I
SPD Eisenhüttenstadt
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