Band für Mut und Verständigung 2016 – Preis für Zivilcourage ging auch nach Oder-Spree

Veröffentlicht am 05.07.2016 in Allgemein

Preisträger des Bandes für Mut und Verständigung, Lars Wendland

Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Doro Zinke,  überreichten gestern Abend das „Band für Mut und Verständigung“  an die diesjährigen Preisträger/Innen. „Toleranz und der Einsatz für ein friedliches Miteinander haben in Brandenburg Tradition. Ich bin froh, dass es in unserem Land viele Initiativen und mutige Menschen gibt, die sich dafür stark machen“, so Woidke. Einer der Preisträger kam dabei aus Brieskow-Finkenherd (Landkreis Oder-Spree).

Einer der diesjährigen Preisträger ist Lars Wendland aus Brieskow-Finkenherd. Der Bundespolizist und Kommunalpolitiker leistet, trotz diversen Einschüchterungsversuchen, einen entscheidenden Beitrag zur Integration dreier geflüchteter Familien aus Syrien. Durch seine Erfahrungen in der zivilen Seenotrettung mit der „Sea Watch“ e.V. brachte er den Bürgerinnen und Bürgern in seinem Ort das Schicksal der geflüchteten Menschen näher. Neben ihm wurde auch das Netzwerk für Demokratie und Menschlichkeit ausgezeichnet. Das Netzwerk organisiert diverse Aktivitäten und sucht fortwährend den Dialog zwischen den Geflüchteten und den ansässigen Einwohnern in Teltow-Fläming. Das Ziel: Der Abbau von gegenseitigen Vorbehalten und Berührungsängsten.

Das Band für Mut und Verständigung wird seit 1993 jährlich an Bürgerinnen und Bürger aus Berlin und Brandenburg verliehen, die sich mutig für eine tolerante und offene Gesellschaft einsetzen.  Verliehen wird es von dem Bündnis für Mut und Verständigung (bis 2014: Bündnis für Vernunft und gegen Gewalt). Initiiert wurde das Bündnis im Jahr 1993 vom Deutschen Gewerkschaftsbund nachdem die gewaltsamen Übergriffe auf Ausländer Anfang der 1990er Jahre drastisch zunahmen.

 
 


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