
Bei einem Aktionstag der IG Metall in ganz Deutschland gingen bis zu 50.000 Metallarbeiter für einen sozial-ökologischen Umbau der Industrie auf die Straße. So auch in Eisenhüttenstadt.
Bild oben: Bürgermeister Frank Balzer; Dirk Vogeler, Betriebsratsvorsitzender EKO; Mathias Papendieck
EKO feiert gerade seinen 70 Geburtstag. Die Stahlbranche ist angeschlagen und setzt auf die umweltgerechte Ausrüstung der Werke. Der Aktionstag am Freitag hieß deshalb „FairWandel – sozial, ökologisch, demokratisch“. Die Stahlkocher fordern Hilfe für den Umbau zu einer sauberen Produktion. Die Stahlindustrie gehört zur Zeit wie die Aluminium-, Zement- oder die Chemiebranche zu den größten CO2-Produzenten in Deutschland. Die deutsche Stahlindustrie hatte im Jahr 2018 bei einer Rohstahlproduktion von 39,7 Millionen Tonnen insgesamt 58,6 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen.
Auf der Demo in Eisenhütte dabei: Die Stahlwerker in ihren gelben Westen, Bild rechts; Frank Balzer, Bürgermeister Eisenhütte; Norbert Walter-Borjans, SPD-Chef; Hubertus Heil, Arbeitsminister; Jörg Hofmann, IG Metall Vorsitzender; Dirk Vogeler, Eko Betriebsratsvorsitzender, Holger Wachsmann, IG Metall Ostbrandenburg und Mathias Papendieck, direkt gewählter MdB im Wahlkreis 63, zu dem auch Eisenhüttenstadt gehört.
