Man sieht es bereits von weitem, zahlreiche Schilder weisen den Weg: das Stahlwerk ist in Eisenhüttenstadt allgegenwärtig. Und so kam auch Hubertus Heil, seines Zeichens Bundesminister für Arbeit und Soziales, schnell ans Ziel. Bericht/Foto: Maria Kampermann
Hauptthema war die sogenannte CO2-Transformation, die Umstellung auf eine klimaneutrale Produktion. Damit das gelingt, bedarf es immenser Fördermittel seitens der Bundesregierung, aber auch konkrete Hilfen beim Thema Aus- und Weiterbildung.
Klar ist: der Wandel kann nur gelingen, wenn alle Beschäftigten auf die neuen Technologien und Aufgabenfelder vorbereitet werden und die dringend nötigen Investitionen getätigt werden. „Wir sind ein integriertes Hüttenwerk und das wollen wir am Ende der Transformation auch sein“ stellte der Betriebsratsvorsitzende Dirk Vogeler klar.
Der Minister hörte zu, stellte Nachfragen, schrieb fleißig mit und versprach, schnellstmöglich ein Gespräch im Ministerium zu organisieren.
Und auch Bundestagskandidat Mathias Papendieck hat jetzt einiges auf seiner to do Liste: eine Umstellung der Produktion funktioniert nur mit einer ausreichenden Wasserstoffversorgung und dafür wiederum braucht es den Anschluss an das Wasserstoffleitungsnetz. Dass dieses künftig bis nach Eisenhüttenstadt reicht, dafür werde er sich stark machen, versprach Papendieck bzw. Mathias, unter Gewerkschaftern duzt man sich schließlich.
Für alle Beteiligten steht fest: der Standort Eisenhüttenstadt muss auf jeden Fall erhalten bleiben
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