Gegen zu engen Blickwinkel: Wie wär`s mit einem Auslandsaufenthalt?

Veröffentlicht am 15.08.2018 in Jugend

Weißt du noch, was Sie heute vor sechs Jahren gemacht haben? Ich, Maria Kampermann, schon! Wie auf Kohlen saß ich und wartete sehnsüchtig auf einen Brief meiner Austauschorganisation, der mir mitteilte, wo ich die nächsten zehn Monate verbringen würde.

Schließlich ging es für mich an die Ostküste, nach Maryland. Dort besuchte ich die örtliche High School, erlebte unzählige Basketball- und Baseballspiele, stand das erste Mal in meinem Leben auf einem Surfbrett, tanzte beim Abschlussball bis spät in die Nacht und kam schließlich mit fließendem US-Englisch und einem Koffer voller Erinnerungen zurück nach Deutschland.

Doch bevor es überhaupt losgehen konnte, hatte ich einen weiten Weg vor mir. Bewerbungen mussten geschrieben, Lehrergutachten eingeholt und passende Organisationen rausgesucht werden. Und dann war das auch noch die Frage der Finanzierung, denn ein Auslandsjahr kann locker bis zu 10.000€ kosten.

Halt, nicht aufhören zu lesen! So abschreckend diese Summe erst einmal klingen mag; wie für jedes Problem gibt es auch hierfür eine Lösung. Zahlreiche Organisationen vergeben inzwischen Teil- oder Vollstipendien, damit der Traum vom Auslandsjahr auch unabhängig vom Geldbeutel der Eltern realisiert werden kann. Allein der Deutsche Bundestag vergibt in Form des PPP (Parlamentarisches Patenschaftsprogramm) knapp 300 Stipendien.

Dabei zählen (das kann ich aus eigener Erfahrung sagen) nicht nur 1er-Durchschnitte, sondern vor allem Persönlichkeit und Engagement.

Interesse geweckt? Dann bewirb dich jetzt unter https://www.bundestag.de/ppp oder
https://dfh.org/dfh-stipendien/das-stipendienprogramm-des-dfh/ und bei einer der vielen anderen Organisationen! Übrigens: Es müssen nicht nur die USA sein...

 
 

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