Illegalen Müllentsorgern auf der Spur

Veröffentlicht am 19.05.2018 in Umwelt

Alte Matratzen am Wegrand. Prall gefüllte Müllsäcke mitten im Wald. Die Müll-Vandalen werden immer dreister. Die Behörden sollen jetzt in konzertierten Aktionen gegen die Umweltverschmutzer im Landkreis Oder-Spree vorgehen.

Die SPD Oder-Spree fordert eine gemeinsame Vorgehensweise von Kreisverwaltung, KWU, Forst, Polizei und örtlichen Ordnungsämter gegen illegale Müllablagerungen im Landkreis. „Ein gemeinsamer Außendienst soll die Kontrolle an den Schwerpunkten der illegalen Müllentsorgung verstärken und gegen die Verursacher Bußgeld- oder Strafverfahren einleiten“, so der SPD-Unterbezirksvorsitzende Frank Steffen. Die Koordination sollte bei der Kreisverwaltung liegen.

Die SPD-Fraktion im Kreistag soll einen entsprechenden Beschlussantrag für die nächste Sitzung des Kreistages vorbereiten. Landrat Rolf Lindemann wird gebeten, in der nächsten Beratung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren ein gemeinsames Vorgehen zu erörtern und eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Maßnahmen zu gründen.

Die illegalen Müllablagerungen haben an vielen Orten, besonders in den Wäldern und in landschaftlich reizvollen Gebieten dramatisch zugenommen. Die örtlichen Ordnungsbehörden haben kaum Möglichkeiten und Mittel, um Umweltsünder gezielt aufzuspüren und zu bestrafen.

Frank Steffen: „Deshalb bedarf es eines gemeinsamen Vorgehens von Landes-, Kreis- und Kommunalbehörden.“ Beispiele aus dem Landkreis Barnim und dem Berliner Bezirk Neukölln zeigten, dass ein offensives Auftreten der Behörden die illegalen Müllentsorger abschreckt.

 
 

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