29.11.2022 in Kultur

Einwanderung: Neue Nachbarn willkommen!

 

Deutschland. Einwanderungsland“ – Dass wir diese Worte in einem Atemzug sagen, ist keineswegs selbstverständlich. So Bundeskanzler Olaf Scholz. „Deutschland, das war über Jahrhunderte nämlich das genaue Gegenteil: ein Auswanderungsland.“ Millionen seien von Bremerhaven und Hamburg Richtung Übersee – meist USA - aufgebrochen. „Heute ist Deutschland selbst für viele ein Land der Hoffnung geworden“. Der Beitrag wurde am 30.11.2022 ergänzt. Die Red.

 

17.10.2022 in Kultur

Erkner: Einem Großen der Stadt

 

Jetzt steht er auf dem Kirchvorplatz von Erkner und schaut auf die Stadt. Der Kopf des großen Dichters und Dramaturgen Gerhart Hauptmann. Bildhauerin Sabina Grzimek schuf die Büste nach der Vorlage des 25-Jährigen. Hohe Stirn, wache Augen und eine auffällige Frisur. Ein Künstler und auch optisches Vorbild. (Wer einmal die Frankfurter Buchmesse (Main) besucht hat, die in diesen Tagen den Literaturbetrieb bestimmt, wird sie erkennen, diese Autoren...)

Wir schreiben als das Jahr 1888. Hauptmann lebt seit drei Jahren mit seiner Frau Marie, geb. Thienemann in der Erkneraner Villa Lasse. Sie werden noch ein Jahr bleiben und dann nach Berlin ziehen. Der bedeutendste Vertreter des deutschen Naturalismus hat in dieser Zeit Werke wie Bahnwärter Thiel geschrieben.Hauptmann hatte es geschafft. Nicht nur wegen seiner dramaturgischen Leistungen wie „Die Weber“ (1892 - als dichterischer Aufruf an das Mitleid der Besitzenden zu verstehen). Marie ist die Tochter die Tochter eines Dresdner Wollgroßhändlers und befreite ihren heiß geliebten Künstler nach der Heirat von finanziellen Sorgen.

 

01.10.2021 in Kultur

Kultur für den ländlichen Raum

 

Das Brandenburger Kultusministerium legt ein auf die Kulturentwicklung im ländlichen Raum gerichtetes Förderprogramm auf. Das Land stellt dafür in den kommenden drei Jahren insgesamt 3,25 Millionen Euro bereit. Für die jeweiligen Veranstaltungsorte stehen jeweils 100.000 bis 150.000 Euro pro Jahr zu Verfügung. Die sogenannten kulturellen Ankerpunkte sind aus den Regionen heraus entwickelt worden. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.

 

13.09.2021 in Kultur

Chancen für den Osten wahren

 

Katrin Lange, Matthias Platzeck sind am 16. September 2021 um 18:00 von Mathias Papendieck und der Präsidentin der Viadrina Frau Prof. Julia von Blumenthal vor der zum Gespräch in der Frankfurter Friedenskirche zum Thema "Transformationszentrum". geladen

Die vorgeschlagene Institution werde ein kreativer Ort der Begegnung, des Wissens und des Austausches, sagt der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident, Matthias Platzeck. Die Bürgerbeteiligung werde ganz großgeschrieben, so der Ostbeauftragte Marco Wanderwitz zu den Vorschlägen für ein „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“. Das Zentrum werde sich mit den Veränderungen in den letzten 30 Jahren in Deutschland befassen, aber es werde auch ein „Brückenschlag in die Zukunft“ sein.

Platzeck und Wanderwitz hatte in den letzten Monaten eine Arbeitsgruppe geleitet, die sich mit der konkreten Ausgestaltung eines „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ beschäftig hat.

Danach soll bis 2027 in den neuen Ländern ein Zentrum geschaffen werden, dass sowohl Wissenschaft als auch Kultur und Dialog Platz bietet.  

 

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Newsticker

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

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